Ärzte Zeitung online, 08.04.2009

Lebenszeichen von Geiseln in Darfur

PARIS (dpa). Von den zwei in der sudanesischen Krisenregion Darfur entführten Mitarbeitern einer westlichen Hilfsorganisation gibt es ein Lebenszeichen. "Wir haben neue Informationen, nach denen die beiden Personen gesund sind", teilte das französische Außenministerium am Dienstag mit.

Zugleich bestätigte es, dass es sich bei den Entführten um Mitarbeiter von Aide médicale internationale aus Frankreich und Kanada handelt. Sie waren im Süden der Krisenprovinz für die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Einsatz.

Die Helfer der französischen Hilfsorganisation waren in der Nacht zum Sonntag vom Gelände ihrer Wohnanlage in Ed El-Fursan verschleppt worden. In dieser Region hatte es in den vergangenen Wochen Kämpfe zwischen zwei verfeindete Stammesgruppen gegeben. Nach Informationen des Nachrichtendienstes SMC, dem gute Kontakte zu sudanesischen Sicherheitskreisen nachgesagt werden, fordern die Entführer 200 Millionen Dollar Lösegeld. Das Außenministerium in Paris machte dazu keine Angaben.

Lesen Sie dazu auch:
Zwei medizinische Helfer im Sudan entführt

Topics
Schlagworte
Panorama (30169)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »