Ärzte Zeitung online, 27.04.2009

Verbraucherschützer fordern verpflichtende Gen-Kennzeichnung

PASSAU (dpa). Der Vorsitzende des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Gerd Billen, hat eine verpflichtende Regelung zur Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel ins Gespräch gebracht. Wenn Firmen die aktuelle Kennzeichnungspflicht nicht freiwillig nutzten, "dann muss sie eben künftig verpflichtend sein", sagte Billen der "Passauer Neuen Presse" (Montag).

Von der Möglichkeit, Produkte wie Eier, Fleisch oder Milch freiwillig mit dem Label "Ohne Gentechnik" zu versehen, machten nur wenige Unternehmen Gebrauch. "Das lässt tief blicken: Möglicherweise werden in Deutschland mehr gentechnisch veränderte Futtermittel eingesetzt als gedacht", sagte Billen.

Entscheidend sei, dass Verbraucher erkennen könnten, ob tierische Produkte mit Hilfe von gentechnisch verändertem Futter hergestellt worden seien.

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