Ärzte Zeitung online, 11.05.2009

Plüschtier-Sprechstunde gegen Arzt-Angst

MÜNSTER (dpa). Größte Plüschtier-Sprechstunde Deutschlands: Etwa 100 Medizin-Studenten in Münster wollen Kindern die Angst vor dem Onkel Doktor nehmen und behandeln deshalb deren Stofftiere.

"Gebrochene Pfoten, Schwanzflossen und Schnäbel oder einfach nur fehlende Streicheleinheiten" seien die häufigsten Diagnosen des "Teddybär-Krankenhauses", das sich von Mittwoch bis Freitag in einer Zeltstadt befindet. Das teilte die Medizinische Fakultät der Uni Münster am Montag mit.

"Es handelt sich um die bundesweit größte Aktion dieser Art." Den plüschigen Patienten werden Verbände angelegt oder Kuscheln verordnet. Etwa 1600 Kinder können dabei sein.

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