Ärzte Zeitung online, 11.05.2009

Plüschtier-Sprechstunde gegen Arzt-Angst

MÜNSTER (dpa). Größte Plüschtier-Sprechstunde Deutschlands: Etwa 100 Medizin-Studenten in Münster wollen Kindern die Angst vor dem Onkel Doktor nehmen und behandeln deshalb deren Stofftiere.

"Gebrochene Pfoten, Schwanzflossen und Schnäbel oder einfach nur fehlende Streicheleinheiten" seien die häufigsten Diagnosen des "Teddybär-Krankenhauses", das sich von Mittwoch bis Freitag in einer Zeltstadt befindet. Das teilte die Medizinische Fakultät der Uni Münster am Montag mit.

"Es handelt sich um die bundesweit größte Aktion dieser Art." Den plüschigen Patienten werden Verbände angelegt oder Kuscheln verordnet. Etwa 1600 Kinder können dabei sein.

Topics
Schlagworte
Panorama (30665)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »