Ärzte Zeitung online, 12.05.2009

China gedenkt der Opfer des Erdbebens

PEKING (dpa). China hat am Dienstag der mehr als 87 000 Toten des verheerenden Erdbebens in der Südwestprovinz Sichuan vor genau einem Jahr gedacht. An der zentralen Trauerfeier in der Stadt Yingxiu nahe dem damaligen Epizentrum nahmen auch Staats- und Parteichef Hu Jintao und andere Mitglieder der chinesischen Führung teil. An einer Mauer zur Erinnerung an die Opfer legte Hu Jintao ein Blumengesteck nieder.

In einer Rede lobte der Präsident die "bedeutenden Fortschritte" beim Wiederaufbau der Häuser, der öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser und Schulen sowie der industriellen Anlagen. Er dankte auch für die internationale Unterstützung nach dem Erdbeben.

Seit dem Beben seien aus dem In- und Ausland Geldspenden und Hilfsgüter in Höhe von 76,7 Milliarden Yuan (heute umgerechnet 8,2 Milliarden Euro) zusammengekommen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Wie viel davon aus dem Ausland kam, wurde nicht eigens genannt.

Die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft beteiligen sich unter anderem am Wiederaufbau von acht Schulen. Zum Beginn des Schuljahres im September sollen die meisten der Schulen fertig sein.

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