Ärzte Zeitung online, 22.05.2009

Banker wegen Dämpfen aus Geldscheinen beim Arzt

MAINZ (dpa). Wegen sonderbarer Dämpfe aus einem Geldpaket sind zwölf Mitarbeiter der Bundesbank in Mainz im Krankenhaus behandelt worden. Sechs der Angestellten hatten über Schwindel und Unwohlsein geklagt, nachdem aus den Euro- und DM-Scheinen Gas ausgetreten sei, sagte die Sprecherin der Bundesbank, Susanne Mehlhorn, am Freitag und bestätigte einen Bericht der Online-Zeitung "The Local".

Die anderen sechs Kollegen wurden nach dem Vorfall, der sich bereits Mitte Mai ereignet hatte, vorsichtshalber zum Arzt gebracht. Allen Mitarbeitern sei es bereits kurze Zeit später wieder gut gegangen, sagte die Sprecherin. Die Bundesbank lasse die Scheine derzeit vom TÜV untersuchen. "Das ist schon ein besonderer Fall", sagte Mehlhorn. Die alten Scheine waren laut Zeitung von einem Geschäftsmann in der Mainzer Filiale der Bundesbank abgegeben worden.

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