Ärzte Zeitung online, 29.05.2009

Mieterbund fordert "Wohnpakt 2020"

BERLIN(dpa). Der Deutsche Mieterbund fordert von der Politik schnelle Maßnahmen gegen den dramatischen Rückgang beim Neubau von Wohnungen. Auch müsse etwas gegen anhaltend hohe Kostenbelastungen für die Mieter getan werden. Zur Umsetzung langfristiger Ziele verlangt die Mieterorganisation einen "Wohnpakt 2020".

So müsse die schwache Neubautätigkeit von Wohnungen verdoppelt und das Wohnungsangebot altengerecht und barrierefrei ausgebaut werden.

In 37 Millionen älteren Wohnungen müssten verstärkt Einspar-Maßnahmen bei der Heizenergie gefördert werden. Schließlich, so heißt es in einer Vorlage des Mieterbundes, will die Organisation für "tragbare Mieten" sorgen. "Gleichzeitig kann die Wohnungspolitik ein Wegweiser aus der Krise sein." Eine Milliarde Euro an Investitionen in Gebäude schaffe oder sichere jährlich 20 000 bis 25 000 Arbeitsplätze. Weitere Einzelheiten will Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips an diesem Freitag vorstellen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30659)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »