Ärzte Zeitung, 15.06.2009

Bund unterstützt medizinische Hilfe für Kosovo

MANNHEIM (mm). Chirurgen der Universität Mannheim erhalten vom Auswärtigen Amt in Berlin für ihr Engagement im Kosovo in diesem Jahr 90 000 Euro.

Im vergangenen Jahr hatte das Amt bereits 50 000 Euro für die Aus- und Fortbildung junger Ärzte in der südosteuropäischen Republik sowie für den Transport dringend notwendiger medizinischer Geräte zur Verfügung gestellt.

Konkret sind für dieses Jahr drei große Fortbildungsmaßnahmen in der kosovarischen Hauptstadt Prishtina geplant: ein "Naht-Kurs" im Juli, bei dem angehende Chirurgen die neuesten Nahttechniken im Bereich Magen-, Dünn- und Dickdarm sowie Gefäßchirurgie erlernen können; ein internationales chirurgisches Symposium im Oktober und ein dreitägiges Chirurgie-Praktikum für Medizinstudierende.

Darüber hinaus werden wieder einige Ärzte aus dem Kosovo Gelegenheit haben, medizinische Erfahrungen in Deutschland zu vertiefen und mehrere Wochen am chirurgischen Alltag ihrer Mannheimer Kollegen am Universitätsklinikum teilzuhaben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »