Ärzte Zeitung online, 24.06.2009

Forscher finden Fülle von Stammzellen in Plazenta

NEW YORK/OAKLAND(dpa). US-Forscher haben die Plazenta als neue Quelle für Stammzellen aufgetan. Die Plazenta enthalte noch mehr Stammzellen als die Nabelschnur. Bisher war nur bekannt, dass die Nabelschnur eines Neugeborenen die vielversprechenden Zellen enthält.

Die Nabelschnur-Stammzellen lassen sich nach der Geburt einfrieren und in öffentlichen oder privaten Stammzellbanken jahrelang lagern. Sie können zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie Leukämie, Sichelzellanämie und Thalassämie eingesetzt werden. Allerdings gibt es allein in den USA jedes Jahr für wenigsten 16 000 Kinder keine derartige Hilfe, weil für sie keine passenden Zellspenden gefunden werden können. Dieser Mangel ließe sich mit einem routinemäßigen Einfrieren der Stammzellen nach der Geburt lindern, schreiben schreiben Dr. Frans Kuypers, Dr. Vladimir Serikov und Kollegen des Children's Hospital & Research Center in Oakland in (Kalifornien in der Juli-Ausgabe des Fachjournals "Experimental Biology and Medicine"(online vorab).

Stammzellen sind Multitalente, die noch nicht genau für ihre spätere Aufgabe im Körper programmiert sind und sich in zahlreiche Zelltypen verwandeln können.

Abstract der Studie "Human Term Placenta as a source of Hematopoietic Cells "

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »