Ärzte Zeitung online, 02.07.2009

Vier-Meter-Python erwürgt Kleinkind in Florida

WASHINGTON (dpa). Eine vier Meter lange Python-Schlange hat im US-Staat Florida ein zwei Jahre altes Kleinkind erwürgt. Das als Haustier gehaltene Reptil sei über Nacht unbemerkt aus seinem Käfig in einem Haus in Oxford entkommen und habe sich um den Hals des Mädchens gewickelt, berichtete der Lokalsender WKMG am Mittwoch unter Berufung auf die Behörden.

Nachdem der Besitzer der Schlange die kleine Tochter seiner Freundin leblos fand, erstach er das Tier.

Birmanische Pythons hätten enorme Kräfte, sagte Schlangenexperte Matt Harrison dem Sender. "Sie sind nicht nur stark genug, jemanden zu erwürgen, sondern auch Knochen zu brechen." Im Süden Floridas wurden in der Vergangenheit den Angaben zufolge Schlangen dieser Art ausgesetzt, die zuvor als Haustiere gehalten worden waren. Nach einer Studie der Universität Florida vermehre sich der Python-Bestand dort inzwischen "rapide", und es werde erwartet, dass die Schlangen bald schon die Mitte des Bundesstaates erreichen.

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