Ärzte Zeitung online, 07.07.2009

Pro Meter ein Hundehaufen

SCHWERIN (dpa). Viele Städte auf der Welt haben ein gemeinsames Problem: tonnenweise Hundehaufen, die von den Herrchen nicht weggeräumt werden. Der Kölner Aktionskünstler Ralf Witthaus hat sich jetzt exemplarisch in Schwerin der "Tretminen" angenommen.

Mit roter Schaufel und Plastiksack sammelte er am Montag und Dienstag Häufchen ein - mehr als 1000 Stück auf der 1,2 Kilometer langen Uferböschung des Pfaffenteichs im Herzen der Landeshauptstadt, in der gerade die Bundesgartenschau stattfindet.

Die genaue Zahl mäht der Künstler mit einer Elektrosense in den Rasen der Uferböschung - eine in zwei Wochen zuwachsende Mahnung, das öffentliche Grün zu wertschätzen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »