Ärzte Zeitung online, 14.07.2009

Foodwatch für härteres Durchgreifen bei Imitaten

BERLIN (dpa). Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert ein härteres Durchgreifen bei illegalen Käse- und Schinken-Imitaten. "Das einzige, was hier wirklich helfen würde, ist, die "schwarzen Schafe" beim Namen zu nennen", sagte Geschäftsführer Thilo Bode in Berlin.

Alle Kontrollergebnisse müssten veröffentlicht werden, so Bode zur dpa. Die Bußgelder seien nicht abschreckend genug. Das größere Problem sieht er in "legaler Täuschung", wenn natürliche Aromen im Erdbeerjoghurt nicht von Erdbeeren stammten oder ein glutamathaltiger Geschmacksverstärker als Hefeextrakt deklariert sei. Bode forderte eine EU-weite Änderung der Lebensmittelkennzeichnung.

Lesen Sie dazu auch:
Lebensmittel-Imitate: Berlin will neue Regeln

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »