Ärzte Zeitung online, 16.07.2009

Stalker wollte Ex-Freundin verbrennen - Gefängnis

STUTTGART (dpa). Vom Ex-Freund gefesselt und geknebelt lag eine 27-Jährige im Kofferraum seines Fahrzeugs und musste über Stunden um ihr Leben bangen. Der 29-jährige Mann hatte gedroht, sie zu verbrennen. Nur ein Notruf mit einem Handy rettete sie. Die Polizei kam und befreite das Opfer. Vom Landgericht Stuttgart wurde der geständige Stalker am Donnerstag zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Wie eine Gerichtssprecherin mitteilte, hatte der Mann seiner Ex-Freundin vor dem Tattag Ende Dezember 2008 mehrmals aufgelauert, weil er sich nicht damit abfinden wollte, dass sie die Beziehung beendet hatte. Unter anderem entwendete er eines Tages den Schlüssel ihrer Wohnung, machte ihn nach und wartete auf seine Ex hinter einem Schrank im Schlafzimmer.

Als sie mit Freunden spät in der Nacht nach Hause kam, belauschte er ihre Gespräche und stellte sie zur Rede. Er drohte ihr, ihr werde das Lachen noch vergehen. Am Tag darauf überfiel er sie und verschleppte die 27-Jährige in ein Waldstück, wo sie von der Polizei aus ihrer Notlage befreit wurde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »