Ärzte Zeitung online, 22.07.2009

Kostenlose Checkliste für die Zeit nach der Geburt

BERLIN (eb). Ab sofort ist der aktualisierte Flyer der Nationalen Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erhältlich. Die kostenlose Broschüre steht online zum Herunterladen und Ausdrucken bereit. Sie kann auch per Post angefordert werden.

Mit der Entlassung aus der Klinik nach der Geburt eines Kindes sind Eltern häufig mit ihrem Baby auf sich allein gestellt. Eine Geburtsurkunde muss beim Standesamt beantragt werden, das Kind muss bei der Krankenkasse angemeldet werden, aber auch Fragen zum Stillen oder zur Gesundheit und Entwicklung des Kindes, an die vorher nicht gedacht wurde, können auftauchen. Für die Zeit nach der Geburt gibt die Nationale Stillkommission Müttern eine Checkliste an die Hand, die jetzt aktualisiert wurde und im neuen Format erscheint. Sie gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen, gibt Tipps zur Unterstützung und hat Platz für wichtige Adressen und Telefonnummern.

Die neue Checkliste enthält Tipps zum Stillen und zur Pflege des Babys sowie Möglichkeiten zur medizinischen Beratung und Betreuung durch Hebammen. Daneben erfahren frisch gebackene Eltern, wann und wo sie Mutterschafts-, Kinder- und Elterngeld beantragen können. Die Checkliste erscheint im neuen Gewand: als handliches Faltblatt können Kliniken und Geburtshäuser sie allen Eltern nach der Geburt eines Kindes mit auf den Weg geben.

Das Faltblatt "Checkliste für die Zeit nach der Geburt" kann - wie die Informationsblätter zum Stillen für Schwangere und Stillende der Nationalen Stillkommission am BfR - von der Internetseite www.bfr.bund.de heruntergeladen oder in beliebiger Stückzahl kostenlos beim BfR angefordert werden: Geschäftsstelle der Nationalen Stillkommission, Bundesinstitut für Risikobewertung, Thielallee 88-92, 14195 Berlin, Email: stillkommission@bfr.bund.de, Fax: 030-8412 3715.

Hier geht es direkt zur Checkliste für die Zeit nach der Geburt (Empfehlungen der Nationalen Stillkommission vom 21.07.2009 (PDF-Datei)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »