Ärzte Zeitung online, 03.08.2009

Nur jede 25. Frau arbeitet in einer Chefposition

NÜRNBERG(dpa). Frauen sind weiterhin eine Minderheit in den Chefetagen deutscher Unternehmen. Nur jede 25. Frau nehme eine Führungsposition ein, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag in Nürnberg. Dagegen habe jeder zehnte männliche Beschäftigte eine Chefposition inne. Das Verhältnis habe sich seit dem Jahr 2004 kaum verändert.

Entsprechend gering sei der Anteil von Frauen an der Spitze von Firmen. Nur jede vierte Frau sei eine Führungskraft und in der zweiten Führungsebene nur jede dritte, stellte das Forschungszentrum der Bundesagentur für Arbeit fest. "Nach wie vor stehen Betriebe meist unter einer männlichen Führung", schreiben die Autoren der Studie. Selbst in Betrieben mit einem hohen Anteil weiblicher Beschäftigter besetzten nur 56 Prozent Führungspositionen.

Dabei ist der Frauenanteil an den hoch qualifizierten Beschäftigten auf 38 Prozent gestiegen. Jede zweite Frau entscheide sich jedoch für eine Teilzeitstelle und nur jeder zehnte Mann. Nur in wenigen Betrieben gibt es nach IAB-Angaben Vereinbarungen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. Vorreiter seien Großbetriebe mit mehr als 500 Beschäftigten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »