Ärzte Zeitung online, 05.08.2009

Augsburg verbietet plastinierte Liebesakt-Darstellung

AUGSBURG (dpa). Die Stadt Augsburg hat am Mittwoch die geplante Ausstellung eines plastinierten Geschlechtsaktes in der Ausstellung "Körperwelten" verboten. Der umstrittene Leichenpräparator Gunther von Hagens wollte in der in Augsburg laufenden Ausstellung von diesem Donnerstag an einen liegenden Liebesakt zeigen.

Das Paar sollte in einem geschlossenen Raum für Besucher ab 16 Jahre zu sehen sein. Dies verstoße gegen die Würde der Verstorbenen und verletze das sittliche Empfinden der Allgemeinheit, begründete der zuständige Referent das Verbot mit Sofortvollzug.

Die Aussteller haben eine rechtliche Überprüfung des Verbots angekündigt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »