Ärzte Zeitung online, 10.08.2009

Mark Lester will Vater von Jacksons Tochter sein, Anwalt widerspricht

LONDON/NEW YORK (dpa). Ein enger Freund von Michael Jackson behauptet, der biologische Vater von dessen Tochter Paris zu sein. Der britische Ex-Kinderstar und Patenonkel der drei Kinder des Popstars, Mark Lester, sagte der Boulevardzeitung "News of the World" vom Sonntag: "Ich habe Michael mein Sperma gegeben, damit er Kinder haben kann - und ich glaube, Paris ist meine Tochter." Er sei bereit, einen Vaterschaftstest zu machen, um die Wahrheit herauszufinden.

"Es war so lange ein Geheimnis", sagte der 51-jährige Lester. Michael habe ihn 1996 um Sperma gebeten. "Es war ein Geschenk, es wurde kein Geld bezahlt. Es war mir eine Ehre, es zu tun. Er wünschte sich so dringend Kinder." Die Samenspende sei im Februar 1996 in einer Klinik in London erfolgt. Monate später heiratete Jackson die Arzthelferin Debbie Rowe. Paris wurde 1998 geboren.

Lester ist Patenonkel von Paris (11) und Jacksons anderen beiden Kindern Prince (12) und Blanket (7). Prince und Paris wurden von Rowe nach einer künstlichen Befruchtung ausgetragen. Die Mutter des jüngsten Kindes ist nicht bekannt. Seit Langem wird spekuliert, ob Jackson wirklich der biologische Vater seiner Kinder ist.

Jacksons anderer Freund, Uri Geller, unterstützte Lesters Behauptung. "Ich habe es die ganze Zeit gewusst, weil Michael es mir erzählt hat", sagte der Magier dem Sender Sky News.

"Ich fühle eine so starke Verbindung mit Paris, und es gibt definitiv die Möglichkeit, dass sie ein Teil von mir ist", sagte Lester. Er trete jetzt an die Öffentlichkeit, weil er Angst habe, von den Kindern ferngehalten zu werden. Seit Jacksons Mutter Katherine das Sorgerecht für die Kinder bekommen habe, gingen alle seine Versuche, Kontakt mit ihnen aufzunehmen, ins Leere. Lester wurde durch den Musical-Film "Oliver" bekannt, er hat vier Kinder.

Ein langjähriger Anwalt der Jackson-Familie hat der Behauptung widersprochen, dass der Patenonkel der Kinder des Popstars auch der leibliche Vater von Jacksons Tochter Paris sei. "Ich habe von Michael immer gehört, dass Michael der Vater dieser Kinder ist, und ich glaube Michael", sagte Brian Oxman am Montag dem britischen Fernsehsender GMTV. Auch die Schwester des Popstars, La Toya, teile diese Meinung, ergänzte Oxman.

Bei Fans des Ende Juni im Alter von 50 Jahren an Herzversagen gestorbenen Jackson sorgt auch noch eine 3000 Jahre alte ägyptische Statue für Aufsehen. Die Kalkstein-Büste einer unbekannten Frau im Field Museum von Chicago hat eine solche Ähnlichkeit mit dem "King of Pop", dass das beliebte Naturkundemuseum mit Anfragen überhäuft wird, berichtete der örtliche Fernsehsender KSPR. "Da kommen Leute und fragen: Wo ist Michael Jackson?", sagte Kurator Jim Phillips.

Die Büste, die aus dem sogenannten "Neuen Reich" der Pharaonenzeit (1550-1070 vor Christus) stammt, zeigt eine Frau, deren zarte Gesichtszüge dem vielfach schönheitsoperierten Jackson verblüffend gleicht. Entsprechend den Gerüchten, der Sänger habe zur Zeit seines Todes nur noch eine Nasenprothese gehabt, ist auch die Nase der schönen Ägypterin bereits etwas abgebröckelt.

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