Ärzte Zeitung online, 11.08.2009

Schuhverrückter Fuchs klaut weiter

FÖHREN (dpa). Der schuhverrückte diebische Fuchs aus Föhren (Rheinland-Pfalz) kann es einfach nicht lassen: Er klaut weiter. Alleine oder mit familiärer Unterstützung hat er gerade wieder drei neue Schuh-"Trophäen" aus Gärten, Hauseingängen und von Terrassen in den Wald geschleppt: Einen Gummistiefel, einen Turnschuh und einen dunkelblauen Pumps, berichtete Rudolf Reichsgraf von Kesselstatt am Montag der dpa in Trier.

Mehr als 200 Schuhe hat der Fuchs mit dem Schuhtick auf seinen nächtlichen Diebestouren mittlerweile den Bewohnern von Föhren gestohlen.

Seinen ursprünglichen Bau, an dem die ersten 120 Schuhe Anfang Juni entdeckt wurden, habe der Fuchs inzwischen aufgegeben, sagte der Reichsgraf. "Da war zu viel los gewesen." Der neue "Sammelplatz" für die Diebesbeute sei jetzt etwa 150 Meter Luftlinie entfernt. "Das ist ein Spielplatz für Füchse mitten im Wald", sagte von Kesselstatt. Das Areal sei um die 300 Quadratmeter groß, mit Quelle und Felsvorsprüngen.

Nach wie vor gibt der Fuchs-Dieb Rätsel auf: "Wir wissen nicht, ob es einer allein ist, oder ob es Jung-Füchse mit der Mutter sind", sagte der Reichsgraf. Gut möglich, dass die Jungen "den Tick" bei der Gründung eines neuen Reviers jetzt mitnehmen würden.

Noch sind alle Schuhe, die im Wald aufgelesen wurden, im Schloss Föhren in einer großen Kiste verstaut. "Irgendwann aber werden wir sie entsorgen." Drei Exemplare seien inzwischen ans Überseemuseum in Bremen für die Ausstellung "Schuhtick" (ab 19. September) gegangen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30166)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »