Ärzte Zeitung online, 10.09.2009

DFG-Forschungsranking: Aachen löst München ab

BERLIN (dpa). Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) hat von allen deutschen Universitäten 2008 das meiste Forschungsgeld bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben. Mit einer Gesamtsumme von 257 Millionen Euro löst die RWTH damit die Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) ab, die mit 249 Millionen Euro nun den zweiten Platz beim DFG-Forschungsranking belegt.

Dies gab die DFG als größte Fördereinrichtung der deutschen Hochschulforschung am Donnerstag in Berlin bekannt.

Mit deutlichem Abstand folgen die Universität Heidelberg (215,4 Millionen Euro), die Technische Universität München (200,4 Millionen) und die Freie Universität Berlin (194,4 Millionen). Zur Gruppe der zehn erfolgreichsten Hochschulen gehören des Weiteren Freiburg, Karlsruhe, Erlangen-Nürnberg, Göttingen und die Humboldt-Universität Berlin.

Die deutschen Hochschulen seien zunehmend gut für den nationalen und internationalen Wettbewerb in Wissenschaft und Forschung gerüstet. Vielen von ihnen sei es in den vergangenen Jahren gelungen, ihre Forschungsprofile zu schärfen und klare fachliche Schwerpunkte zu setzen, sagte DFG-Präsident Matthias Kleiner.

Dank dieser schärferen Profilbildung sei es den deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch gelungen, im Rahmen des 6. EU-Forschungsprogramms europaweit die meisten Drittmittel einzuwerben. Insgesamt wurden nach Kleiners Angaben 3,024 Milliarden Euro an Institutionen in Deutschland bewilligt. Das sind 18 Prozent des gesamten Fördervolumens.

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