Ärzte Zeitung online, 11.09.2009

Nach Flutkatastrophe 70 Plünderer festgenommen

ISTANBUL (dpa). Die türkische Polizei hat nach der Flutkatastrophe in Istanbul 70 Plünderer festgenommen. Sogar Diebe aus umliegenden Provinzen seien nach Istanbul gefahren, um in den beschädigten Häusern und Geschäftsgebäuden nach Wertgegenständen zu suchen, berichteten türkische Medien am Freitag.

Festgenommen wurden auch zwei Mitarbeiter eines Transportunternehmens, die für den Tod von sieben Arbeiterinnen in einem Bus mitverantwortlich gemacht werden. Die Frauen waren in dem Fahrzeug ertrunken.

In den Fluten sind im Großraum Istanbul mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden am Freitag noch vermisst. In einigen Regionen waren die heftigsten Regenfälle seit 80 Jahren niedergegangen. Meteorologen haben weitere Regenfälle prognostiziert. Seit Mittwoch blieb es aber bisher weitgehend trocken, so dass sich die Lage zunächst entspannte.

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »