Ärzte Zeitung online, 11.09.2009

Schweigeminute Obamas für Opfer des 11. September 2001

WASHINGTON/NEW YORK (dpa). US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle haben am Freitag in einer Schweigeminute der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gedacht. In New York läutete um 08.46 Uhr Ortszeit (14.46 unserer Zeit) die Hoffnungsglocke in der Sankt-Pauls-Kapelle am Ground Zero.

Genau um diese Zeit war vor acht Jahren das erste entführte Flugzeug in den Nordturm des World Trade Centers gerast. Insgesamt kamen bei den Anschlägen islamistischer Terroristen fast 3000 Menschen ums Leben.

Obama wollte später an einer Gedenkveranstaltung vor dem US-Verteidigungsministerium in Washington teilnehmen. Dort starben - ebenfalls bei einer Flugzeugattacke - 184 Menschen.

In New York begann die Verlesung der Namen der 2752 Opfer, die in den Trümmern der Zwillingstürme ihr Leben verloren. An der Zeremonie nahmen Vizepräsident Joe Biden und Bürgermeister Michael Bloomberg teil. Erstmals galt der 11. September landesweit offiziell als ein "Nationaler Tag des sozialen Engagements und der Erinnerung".

Am Ground Zero, dem einstigen Standort des World Trade Centers im Süden von Manhattan, wird bis heute um eine würdige Gedenkstätte gerungen. Finanzielle und rechtliche Streitereien haben die Wiederbebauung des Geländes immer wieder verzögert. Jetzt hofft die Stadt, zumindest bis zum zehnten Jahrestag einen Erinnerungsort eröffnen zu können.

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