Ärzte Zeitung online, 20.09.2009

Psychotherapie: Nur drei von 250 Verfahren sind zugelassen

BERLIN (dpa). Nach einer tödlichen Therapiesitzung in Berlin hat die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung vor dem von den Kassen nicht zugelassenen Verfahren gewarnt. Eine Psycholyse, wie sie der Hermsdorfer Arzt in seiner Praxis angeboten hatte, sei "explizit nicht zugelassen", sagte der stellvertretende Verbandsvorsitzende Hans-Jochen Weidhaas am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Drogen seien ohnehin verboten. Bei der psycholytischen Therapie werden psychoaktive Substanzen verwendet. Dazu zählen auch Rauschgifte wie LSD und Pilze.

   Bei einer kassenärztlichen Zulassung sei der Therapeut an die offiziellen Richtlinien gebunden, sagte Weidhaas. "Und hier ist klar festgelegt, mit welchen Methoden beziehungsweise mit welchen Verfahren jemand Patienten behandeln darf."

In Deutschland gebe es rund 250 Psychotherapie-Verfahren. "Aber in der vertragsärztlichen Versorgung zugelassen sind davon nur drei: nämlich die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse."

   Vor diesem Hintergrund solle der Patient sicherstellen, dass der jeweilige Therapeut eine Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung hat, riet Weidhaas. Jeder Versicherte könne bei seiner Krankenkasse oder bei der Kassenärztlichen Vereinigung des jeweiligen Bundeslandes nachfragen, ob der Anbieter über eine entsprechende Zulassung verfügt. "Und wenn er nicht zugelassen ist, dann muss er sehr vorsichtig sein."

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Tod nach Psychotherapie

[21.09.2009, 17:18:43]
Dr. Gerhard Smit  biokybernetik@web.de
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