Ärzte Zeitung online, 23.09.2009

Schulklasse von Hornissen angegriffen

HAßLOCH/NEUSTADT (dpa). Hornissen haben im pfälzischen Haßloch eine Schulklasse attackiert und zehn Kinder gestochen. Auch eine Lehrerin sei bei dem Vorfall am Dienstag verletzt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Einige Schüler seien ambulant im Krankenhaus behandelt worden, weil sie gleich mehrere Stiche abbekommen hatten.

Die Schüler waren an einem Trimm-Dich-Pfad im Wald dem Bau der Tiere zu nahe gekommen. Die Hornissen seien offenbar in Aufregung versetzt worden, sagte der zuständige Forstrevierleiter Armin Kupper. "Das ist kein normales Verhalten."

Er schaffte den Bau der Hornissen nun sicherheitshalber ein Stück von dem Pfad weg. Dabei seien die Tiere nicht mehr angriffslustig gewesen. Kupper sagte, das Hornissennest sei schon seit einiger Zeit bekannt. Normalerweise gebe es auch keine Probleme mit den Tieren. Wenn es jetzt kühler werde, würden die Hornissen sowieso ruhiger.

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »