Ärzte Zeitung online, 01.10.2009

Mehr als 400 Tote auf Sumatra - Tausende eingeschlossen

JAKARTA (dpa). Die Opferzahl nach dem schweren Erdbeben vor Indonesien ist auf mindestens 467 gestiegen. Das berichtete das Sozialministerium am Donnerstag. Tausende sind nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde noch unter Trümmern eingeschlossen.

Die Gesundheitsministerin schloss nicht aus, dass die Katastrophe größer sein könnte als das Beben in Yogyakarta auf Java vor drei Jahren, bei dem mehr als 5000 Menschen ums Leben kamen.

Die Regierung hat bereits zwei Transportflugzeuge mit Zelten, Medikamenten und Nahrungsmitteln in die besonders betroffene Großstadt Padang geschickt. Unterwegs sind auch Vertreter zahlreicher Hilfsorganisationen. Viele Zufahrtsstraßen zu der Region sind durch Erdrutsche verschüttet.

Das Beben der Stärke 7,6 hatte am Mittwochabend die Westküste von Sumatra erschüttert. Dort passierte auch das Beben, das Weihnachten 2004 den verheerenden Tsunami auslöste. Rund um den Indischen Ozean kamen damals 230 000 Menschen ums Leben.

Die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg ist seit 40 Jahre in Indonesien tätig. CARE ruft zu Spenden auf.
Spendenkonten:

Berliner Volksbank
Kto-Nr: 4 40 40
BLZ: 370 501 98

Sparkasse KölnBonn
Kto-Nr: 8 80 80
BLZ: 100 900 00

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »