Ärzte Zeitung online, 14.10.2009

Rundfunk warnt vor Gebühren-Betrügern

FRANKFURT/MAIN (dpa). Der Hessische Rundfunk (hr) hat vor Betrügern gewarnt, die sich als Mitarbeiter der Gebühreneinzugszentrale GEZ ausgeben. Es häuften sich bei älteren Rundfunkteilnehmern Anrufe von angeblichen GEZ-Mitarbeitern, die persönliche Daten erfragen wollten, teilte der hr am Dienstag in Frankfurt mit.

Die Anrufer behaupteten, es gebe ein neues Gesetz, nach dem Rentner keine Rundfunkgebühren mehr bezahlen müssten.

"Sie bitten die Angerufenen um deren Bankverbindung, damit die angeblich zu viel gezahlten Rundfunkgebühren überwiesen werden können", hieß es. Mit diesem Trick versuchten die Anrufer, an die persönlichen Konto-Daten der Rundfunkteilnehmer zu gelangen. Ein derartiges Gesetz gebe es aber nicht. Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten habe die Polizei informiert und werde Strafanzeige erstatten.

Topics
Schlagworte
Panorama (30369)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »