Ärzte Zeitung online, 03.11.2009

Der Weg zur Arbeit wird immer länger

WIESBADEN (dpa). Der Weg zur Arbeit wird in Deutschland immer länger. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete, hatten im Jahr 2008 nur noch 45,8 Prozent der Berufstätigen weniger als zehn Kilometer von ihrer Wohnung zur Arbeitsstätte zurückzulegen.

Zwölf Jahre lag der Anteil der Menschen mit den relativ kurzen Wegen noch bei 52 Prozent. Zugleich hat sich auch die Anreisezeit für die meisten Menschen erhöht. Während im vergangenen Jahr nur noch 68 Prozent der Beschäftigten weniger als 30 Minuten zur Arbeitsstelle unterwegs waren, betrug der Anteil 1996 noch rund 73 Prozent.

Am Auto als bevorzugtem Verkehrsmittel für die Pendler hat sich in dieser Zeit nichts geändert. Noch immer fahren etwa 60 Prozent der Berufstätigen damit zur Arbeit. Der öffentliche Nahverkehr hat dagegen an Attraktivität verloren. Nutzten ihn 1996 noch 11,5 Prozent für die tägliche Fahrt zur Arbeit, waren es 2008 nur noch 10,8 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »