Ärzte Zeitung online, 03.11.2009

Chris Rea leidet noch an Krebsfolgen - Neue Tournee

BERLIN (dpa). Chris Rea (58) leidet immer noch an den Folgen seiner Krebserkrankung aus dem Jahr 2000. "Ich möchte, dass die Leute, die heute mit mir arbeiten, wissen, dass ich krank bin. Damit sie nicht denken, ich wäre ein schwieriger Typ", sagte der britische Singer-Songwriter dem Videodienst der dpa in Berlin.

"Ich habe einfach nur gesundheitliche Probleme." Schmunzelnd fügte er hinzu: "Aber nicht so schlimm wie Michael Jackson." Rea hat mit seiner rauchig-sanften Stimme und Hits wie "On the Beach" oder "Driving Home for Christmas" rund 30 Millionen Platten verkauft. Er selbst mag seine Stimme allerdings nicht: "Ich würde lieber singen können wie Sting, der kann auch höhere Töne."

Rea hatte im Jahr 2000 die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten. In einer deutschen Klinik mussten ihm damals große Teile seines Magens entfernt werden. "Ich brauche heute noch sieben Spritzen und 38 Tabletten täglich. Das macht es schwer, als Musiker zu arbeiten", sagte Rea. Während des Klinikaufenthaltes habe ihm vor allem die Gitarre gefehlt. "16 Wochen lang konnte ich gar nicht spielen, denn an meinen Armen hingen Kanülen. Und dabei ist Gitarre spielen genau das, was ich sonst mache, wenn etwas nicht gut läuft."

Nach einer offiziellen Abschiedstournee im Jahr 2006 hat Rea sein Bühnen-Comeback als Solokünstler angekündigt. Im Januar will er in deutschen Städten eine neue Europatournee starten. Für ein gerade erschienenes Greatest-Hits-Album ("Still So Far To Go - The Best of Chris Rea") hat Rea zwei neue Songs geschrieben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »