Ärzte Zeitung online, 10.11.2009

Russischer Physik-Nobelpreisträger Ginsburg tot

MOSKAU (dpa). Der russische Physik-Nobelpreisträger und Mit-Entwickler der sowjetischen Wasserstoffbombe, Vitali Ginsburg, ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Der 1916 in Moskau geborene Forscher war 2003 für seine Theorie der Supraleitfähigkeit mit dem Nobelpreis geehrt worden.

Ginsburg sei am Sonntagabend nach einem Herzstillstand gestorben, teilte die Akademie der Wissenschaften in Moskau am Montag nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Ginsburg, der seine Karriere als Assistent in einem Röntgenlabor begonnen hatte, gilt wie der Physiker und spätere Regime-Gegner Andrej Sacharow (1921 bis 1989) als einer der Väter der sowjetischen Wasserstoffbombe in den 1950er Jahren.

Topics
Schlagworte
Panorama (30363)
Organisationen
Interfax (67)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »