Ärzte Zeitung online, 23.11.2009

Fährunglück vor Sumatra: Retter suchen nach Überlebenden

JAKARTA (dpa). Nach dem Fährunglück am Sonntag suchen die Seenotretter weiter nach Überlebenden. Schwere Regenfälle und eine aufgepeitschte See behinderten die Aktion.

Insgesamt wurden 27 Opfer tot geborgen. Mindestens 17 Menschen werden noch vermisst, sagte der Sprecher im Krisenzentrum des Gesundheitsministerium am Montag. Etwa 250 Menschen waren aus den Wellen gerettet worden.

Die Zahl der Menschen an Bord der Fähre "Dumai Express 10" war noch unklar. Auf der Passagierliste standen nach Behördeninformationen nur 228 Namen. Zudem waren 14 Besatzungsmitglieder an Bord. In dem riesigen Inselreich sind jeden Tag hunderte Fähren unterwegs. Viele sind überladen und transportieren wesentlich mehr Passagiere als erlaubt.

Die Fähre war am Sonntag bei schlechtem Wetter vor Sumatra gesunken. Fischerboote waren schnell zur Stelle, um Überlebende aufzunehmen. Die Rettungsmaßnahmen wurden aber durch das schlechte Wetter behindert.

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »