Ärzte Zeitung online, 26.11.2009

Mann wählte 40 Mal Notruf - Nacht in Zelle

HAGEN (dpa). Den Polizeinotruf mit der Telefonseelsorge verwechselt hat ein betrunkener 35-Jähriger im westfälischen Hagen. In der Nacht auf Montag rief er insgesamt rund 40 Mal die 110 an und versuchte, mit den Beamten über seine privaten Probleme zu reden.

Der Polizei wurde es schließlich zu bunt. Die Beamten ermittelten seinen Wohnort, fuhren hin und legten ihm eine Anzeige vor. Vergeblich. Kaum waren sie weg, griff er erneut zum Hörer und wählte die ihm vertraute Nummer.

Nach ihrem zweiten Besuch musste er die Polizisten dann zur Wache begleiten. Dort konnte er in Ruhe in einer Ausnüchterungszelle seinen Rausch ausschlafen, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Topics
Schlagworte
Panorama (30371)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

16:10 Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »