Ärzte Zeitung online, 26.11.2009

Mann wählte 40 Mal Notruf - Nacht in Zelle

HAGEN (dpa). Den Polizeinotruf mit der Telefonseelsorge verwechselt hat ein betrunkener 35-Jähriger im westfälischen Hagen. In der Nacht auf Montag rief er insgesamt rund 40 Mal die 110 an und versuchte, mit den Beamten über seine privaten Probleme zu reden.

Der Polizei wurde es schließlich zu bunt. Die Beamten ermittelten seinen Wohnort, fuhren hin und legten ihm eine Anzeige vor. Vergeblich. Kaum waren sie weg, griff er erneut zum Hörer und wählte die ihm vertraute Nummer.

Nach ihrem zweiten Besuch musste er die Polizisten dann zur Wache begleiten. Dort konnte er in Ruhe in einer Ausnüchterungszelle seinen Rausch ausschlafen, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Topics
Schlagworte
Panorama (30156)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »