Ärzte Zeitung online, 26.11.2009

Amerikas Weihnachtsmänner wünschen sich Grippespritzen

NEW YORK (dpa). Mit Beginn der Vorweihnachtszeit lassen sich Amerikas Weihnachtsmänner die Wünsche von Tausenden kleiner Kinder ins Ohr flüstern. Bei den Weihnachtsmännern selbst steht der Schutz vor Grippeviren ganz oben auf dem Wunschzettel.

Die Organisation "Santa Amerika" legt allen professionellen Weihnachtsmännern ans Herz, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, um einer Ansteckung mit dem neuen H1N1-Virus vorzubeugen.

Nach einem Bericht des öffentlichen Radiosenders NPR vom Mittwoch dringen die professionellen Weihnachtsmänner darauf, ebenso wie Lehrer und medizinisches Personal vorrangig geimpft zu werden. "In der Vorweihnachtszeit kommt niemand in den USA mit mehr Kindern in Kontakt als wir", erläuterte der Präsident von "Santa Amerika", Ernest Berger, der Zeitung "Orlando Sentinel".

Infolge der weiter angespannten Wirtschaftslage hat sich in diesem Jahr eine Rekordzahl von Bewerbern für den saisonalen Job gemeldet, wie der "Boston Herald" berichtete. Landesweit seien noch einmal zehn Prozent mehr Bewerbungen eingegangen als schon im Herbst 2008, unmittelbar nach Beginn der Krise.

In den USA ist der "Thanksgiving"-Feiertag an diesem Donnerstag der Startschuss für die Vorweihnachtszeit. Fast jedes Einkaufszentrum richtet in dieser Zeit ein "Santa Land" ein, in dem Weihnachtsmänner die meist festlich gekleideten Kinder auf den Schoß nehmen und sich mit ihnen ablichten lassen.

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