Ärzte Zeitung online, 01.12.2009

Polizei räumt Hörsaal der Universität Dortmund

DORTMUND (dpa). Die Polizei hat am Montagabend einen seit sechs Tagen von Studenten besetzten Hörsaal der Universität Dortmund geräumt. Rund 30 protestierende Studenten wurden nach Angaben eines Polizeisprechers aus dem Saal getragen. Die Uni-Leitung stellte Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Nach Angaben der Universität hatte Rektorin Ursula Gather die Studenten zuvor mehrfach gebeten, die Besetzung zu beenden.

Die Besetzer fordern unter anderem die Abschaffung von Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen sowie eine Revision der Bachelor- und Master-Studiengänge. Sie kündigten eine Fortsetzung der Proteste an.

In der vergangenen Woche waren bereits von Studenten besetzte Hörsaale der Universität Bonn und der Ruhr-Universität Bochum von der Polizei geräumt worden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »