Ärzte Zeitung online, 03.12.2009

Orang-Utan geht online: Nonja auf Facebook

WIEN (dpa). Auf der Internetplattform Facebook können Tierfreunde jetzt Freundschaft mit einem Orang-Utan schließen: Seit Mittwoch ist Affendame Nonja aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn die weltweit erste Primatin, die auf dem Webportal eine eigene Seite hat.

Und dabei agiert die intelligente 33-Jährige ganz eigenständig, denn sie steuert regelmäßig Digitalfotos bei, die sie selber schießt. "Sie ist am Gerät sehr interessiert. Knapp 100 Fotos hat sie bereits gemacht", zitierte die Zeitung "Kurier" am Donnerstag den Sprecher des Tiergartens, Gerhard Kasbauer.

Die Kamera selbst wurde mit einem robusten Plastikgehäuse umgeben, um sie vor den kraftvollen Händen der Primatin zu schützen. Als Anreiz - und damit ihr beim Fotografieren nicht langweilig wird - erhält Nonja bei jedem Abdrücken aus einem kleinen eingebauten Futterspender eine Rosine.

Einen Tag nach ihrem Web-Auftritt hatte Nonja am Donnerstagmorgen bereits 4025 Facebook-Fans, wobei die Zahl ihrer Anhänger minütlich stieg. Bereits vor einigen Jahren hatte die in Schönbrunn geborene Orang-Utan-Dame ihre Lust an der Kreativität unter Beweis gestellt, als sie mit Pinsel und Farbe rund 250 Bilder malte.

Orang-Utans teilen mit den Menschen 97 Prozent ihrer DNA. Sie sind die einzigen Menschenaffen, die auf Bäumen leben und kommen heute nur noch auf den Inseln Borneo und Sumatra in Südostasien vor. Dort sind sie jedoch wegen der Abholzung des Regenwaldes vom Aussterben bedroht.

www.facebook.com/pages/Nonja/190010092116

Topics
Schlagworte
Panorama (30362)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »