Ärzte Zeitung online, 14.12.2009

Verbraucherschützer dringt auf Spielzeugsicherheit

BERLIN (dpa). Die Verbraucherzentralen fordern vom Handel und von Herstellern, unsicheres Spielzeug umgehend vom Markt zu nehmen. Der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, verlangte am Montag in Berlin auch, die Ergebnisse von Spielzeugkontrollen öffentlich zu machen und die Hersteller- und Produktnamen kritischer Waren zu nennen.

"Gefährliche Substanzen haben in Spielzeug nichts zu suchen", sagte Billen. Ein Verbraucherportal solle über gefährliche Spielwaren informieren. Damit nahm er auch Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) in die Pflicht.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hatte vor Gesundheitsrisiken durch krebserregende Chemikalien in Spielzeug gewarnt. Auf europäischer Ebene will Aigner schärfere Regeln für Spielzeug erreichen. Sie schließt aber auch einen deutschen Alleingang wie ein Importverbot nicht aus.

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