Ärzte Zeitung, 16.12.2009

Freizeitsportler häufig gedopt

DARMSTADT (dpa). Mehr als eine Million Freizeitsportler in Deutschland greifen nach einer Schätzung zu Dopingmitteln. Fitnessstudios und Sportvereine seien "regelrechte Verschiebebahnhöfe" dafür, teilte der Darmstädter Sportwissenschaftler Mischa Kläber als Ergebnis mehrjähriger Studien mit. "Es beginnt ganz harmlos. Später wird systematisch zu Anabolika gegriffen", erklärte der 32 Jahre alte Mitarbeiter der Technischen Universität (TU) Darmstadt.

Auch illegale Medikamente würden dort angepriesen. Oft gebe es "gut organisierte Doping-Netzwerke". "Auch unter den Trainern gibt es schwarze Schafe." Kläber war früher selbst Fitness-Trainer.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »