Ärzte Zeitung online, 23.12.2009

Touristen überleben nächtliche Autopanne bei minus 35 Grad

MOSKAU (dpa). Drei norwegische Touristen haben eine unfreiwillige Übernachtung in der Nähe des "Eiskellers" der Welt in Nordostsibirien unversehrt überstanden. Ihr Mietwagen war rund 100 Kilometer vom "Kältepol" Oimjakon entfernt liegengeblieben, meldete die Agentur Interfax am Mittwoch.

Die Region gilt mit verbürgten minus 71,2 Grad im Jahr 1926 als die kälteste bewohnte Gegend der Welt. In der Nacht sinken die Temperaturen dort derzeit auf weniger als minus 35 Grad. Die norwegische Botschaft hatte ihre Landsleute am Vorabend als vermisst gemeldet. Suchtrupps fanden die frierenden, aber gesunden Touristen am Mittwochmorgen (Ortszeit).

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