Ärzte Zeitung online, 29.12.2009

Kaltes Spektakel zum Silvesterschwimmen im Bodensee

KONSTANZ (dpa). Rund 220 Unerschrockene in bunten Taucheranzügen haben sich beim traditionellen Silvesterschwimmen in die kühlen Fluten des Bodensees gestürzt. An dem farbenfrohen Spektakel aus Feuer und Wasser beteiligten sich am Montagabend in Konstanz Sport- und Rettungstaucher, aber auch Amateure aus dem gesamten Bundesgebiet und der benachbarten Schweiz.

zur Großdarstellung klicken

Das muss man mögen: Silvesterschwimmen bei fünf Grad Wassertemperatur.

Foto: dpa - Bildfunk

Im fünf Grad kalten Wasser und bei zwei Grad Lufttemperatur legten sie eine Strecke von rund 1,5 Kilometern zurück. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hatte den winterlichen Badespaß zum Jahresausklang bereits zum 37. Mal organisiert.

Den dunklen Wasserweg erhellten sich die Schwimmer mit Fackeln. Die in Neoprenanzüge verpackten Schwimmer zogen selbst gebastelte Mini-Flöße hinter sich her, von denen sie Silvesterraketen abfeuerten. Dank einer Sondergenehmigung der Stadt durften sie vor dem 31. Dezember das neue Jahr lautstark mit dem Feuerzauber am Himmel begrüßen.

Die Tradition geht auf eine Gruppe von DLRG-Tauchern zurück, die nicht so recht wussten, was sie am Jahreswechsel unternehmen sollten und sich für ein feucht-fröhliches Schwimmfest entschieden. Damit wollen die Rettungstaucher auch dazu beitragen, dass ihre ehrenamtliche Arbeit bekannter wird.

Topics
Schlagworte
Panorama (30361)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »