Ärzte Zeitung online, 08.01.2010

Kein Hinweis auf Rosa Luxemburg - Frauenleiche wird bestattet

BERLIN (dpa). Die Frauenleiche aus der Berliner Charité, die mit der ermordeten Kommunistenführerin Rosa Luxemburg (1871-1919) in Verbindung gebracht worden war, kann bestattet werden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gibt es keinen eindeutigen Nachweis, dass es die Leiche Rosa Luxemburgs ist.

Sie sei nach Abschluss der Obduktion freigegeben worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Freitag.

Der tote Körper, an dem Kopf, Hände und Füße fehlen, war 2007 in einer alten anatomischen Sammlung der Charité entdeckt worden. Der Leiter der Charité-Rechtsmedizin, Professor Michael Tsokos, vermutete aufgrund zahlreicher Indizien, dass es sich um die Leiche der 1919 ermordeten Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) handeln könnte.

"Es handelt sich um eine anonyme Frauenleiche, die anonym bestattet wird", sagte die Sprecherin der Umweltverwaltung, Marie-Luise Dittmar. Wann und wo die Leiche beigesetzt werden soll, werde nicht vorher bekannt gegeben.

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