Ärzte Zeitung online, 14.01.2010

Viele Verletzte bei Schnee- und Glätteunfällen

FLENSBURG/RASTATT (dpa). Straßenglätte und Schneeverwehungen haben in der Nacht zum Donnerstag im Norden und Süden Deutschlands zu zahlreichen Unfällen geführt. Im nördlichen Schleswig-Holstein wurden sechs Menschen verletzt.

Mehrere Autos kamen von den glatten Fahrbahnen ab und landeten nach Polizeiangaben im Straßengraben oder blieben im Schnee stecken. In der Nacht wurden alle Schwertransporte im Bereich der Polizei Flensburg abgesagt. Im Schwarzwald wurden acht Menschen bei einem Busunfall verletzt und auf der Autobahn 5 bei Rastatt führten Eisregen und Blitzeis zu zahlreichen Unfällen mit hohem Schaden und mehreren Verletzten.

Ein Reisebus mit zehn Fahrgästen kam am Mittwochabend nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto auf schneeglatter Straße von der Fahrbahn ab und kippte um. Der Autofahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und von der Feuerwehr gerettet. Er wurde schwer, sieben Businsassen leicht verletzt. Zwischen den A-5-Anschlussstellen Rastatt Nord und Baden-Baden gab es in der Nacht in beiden Fahrtrichtungen 14 Verkehrsunfälle mit insgesamt rund 110 000 Euro Schaden. Drei Menschen wurden leicht verletzt.

Auf der Bundesstraße 5 im Kreis Nordfriesland wurde ein Kurierfahrer mit seinem Auto von einer Windböe gegen einen Baum gedrückt und verletzt. Nahe Hürup im Kreis Schleswig-Flensburg geriet ein Auto wegen Schneeverwehungen ins Schleudern und in den Gegenverkehr. Bei dem folgenden Frontalzusammenstoß mit einem weiteren Fahrzeug wurden zwei Menschen verletzt.

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