Ärzte Zeitung online, 05.02.2010

TMZ: Millionenerbin verschuldete ihren Tod mit

LOS ANGELES/NEW YORK (dpa). Die amerikanische Millionenerbin Casey Johnson soll US-Medien zufolge ihren Tod im Alter von 30 Jahren mitverschuldet haben. Der Internetdienst "tmz.com" berichtete unter Berufung auf gerichtsmedizinische Kreise, dass die seit ihrer Kindheit diabeteskranke Frau sich vernachlässigt, die Insulinspritzen ausgelassen und ihre Diät nicht eingehalten hatte.

Offiziell hieß es nach der Obduktion, Johnson sei ihrem Diabetesleiden zum Opfer gefallen. Johnson war am 4. Januar in ihrem Haus in Los Angeles tot aufgefunden worden.

Die wegen ihres wilden Party-Lebens bekannte Tochter aus der US-Pharmafamilie Johnson & Johnson hatte seit ihrer Kindheit Diabetes, dem Vernehmen nach aber auch Alkohol- und Drogen-Probleme. Sie wurde Mitte Januar auf einem Friedhof der kleinen Universitätsstadt New Brunswick (US-Staat New Jersey) bestattet. Unter den Trauergästen war auch Model Nicky Hilton, die jüngere Schwester von Paris Hilton. Sie ist Patin von Johnsons kleiner Tochter Ava.

Die Erbin war spätestens mit dem Dokumentarfilm "Born Rich" (Reich geboren) bekannt geworden, der am Beispiel von elf Nachkommen aus millionenschweren Industriellen-Familien zeigt, dass ein solches Erbe zu einem Fluch werden kann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »