Ärzte Zeitung, 16.02.2010

Stiftung engagiert sich für Kinder mit Herzkrankheiten

ESSEN (eb). Prominente Unterstützer, ungewöhnliche Events und neue Hilfsprojekte: Deutschlandweit hat die Stiftung KinderHerz im Jahr 2009 bei Veranstaltungen und Aktionen auf die Anliegen und Bedürfnisse herzkranker Kinder hingewiesen.

"Wir können mit der Entwicklung der Stiftung zufrieden sein. Aber wir ruhen uns nicht aus, sondern gehen mit viel Elan in das neue Jahr", so Geschäftsführerin Sylvia Paul. Das Netzwerk für die kleinen Patienten konnte weiter geknüpft werden. Dadurch stieg auch die Zahl der Freunde und Förderer, darunter Bundesminister Thomas de Maizière, der ehemalige Bundesminister Matthias Wissmann und Olympiasiegerin im Modernen Fünfkampf Lena Schöneborn.

Eine gute Grundlage für die Stiftung, um weiter konsequent an ihren Projekten zu arbeiten. Durch das gemeinsame Wirken soll die Öffentlichkeit informiert werden, denn noch viel zu wenige Menschen in Deutschland wissen, dass es etwa 100 000 Kinder mit angeborenen oder erworbenen Herzfehlern gibt, und dass angeborene Herzfehler die häufigste Organerkrankung bei der Geburt sind.

Die Stiftung KinderHerz möchte die bestmögliche Versorgung für herzkranke Kinder nachhaltig und zuverlässig sicherstellen. Sie unterstützt Projekte auf allen wesentlichen Gebieten der angeborenen und erworbenen Herzfehler - von der Diagnose und Behandlung über die Prävention bis hin zur Entwicklung neuer Heilungsmethoden.

www.stiftung-kinderherz.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »