Ärzte Zeitung online, 16.02.2010

Engländer beginnen die Fastenzeit mit Pfannkuchen-Rennen

LONDON (dpa). Was für die Deutschen der Karnevalsumzug, ist für viele Briten das Pfannkuchen-Rennen. Im ganzen Land wurde mit den traditionellen Veranstaltungen am sogenannten Shrove Tuesday die Fastenzeit eingeläutet. Nach einem alten Brauch werden in Großbritannien am Tag vor Aschermittwoch Pfannkuchen gegessen.   

Auch in London gab es mehrere Rennen. In der City of London traten zum Beispiel die traditionellen Gilden gegeneinander an. "Wer den Pfannkuchen am schnellsten über die Rennstrecke trägt, gewinnt. Damit wollen wir die Tradition am Leben halten", so die Organisatorin Gwen Butcher. Neben dem schnellsten Team wurden auch die besten Verkleidungen prämiert. Ausrichter der Rennen sind meist wohltätige Organisationen.

   Die Pfannkuchen-Rennen sollen der Legende nach ihren Ursprung in der englischen Kleinstadt Olney haben: Weil sie beim Backen die Zeit vergessen hatte, soll dort im Jahr 1445 eine Frau mit dem Pfannkuchen in der Bratpfanne durch die Straßen gerannt sein, um es noch rechtzeitig zum Beichtgottesdienst zu schaffen.

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