Ärzte Zeitung online, 22.02.2010

Lufthansa geht gerichtlich gegen Streik vor

FRANKFURT/MAIN (dpa). Die Lufthansa geht gerichtlich gegen den Streik der Piloten vor. Beim Arbeitsgericht Frankfurt sei ein Antrag auf eine einstweilige Verfügung eingereicht worden, sagte Lufthansa-Sprecher Andreas Bartels am Montag in Frankfurt.

Der Streik sei unverhältnismäßig und Lufthansa verpflichtet, Schaden von Unternehmen, Mitarbeitern und Aktionären abzuwenden, sagte Bartels zur dpa.

Die Piloten hatten um Mitternacht ihren viertägigen Streik begonnen. Nach einem Sonderflugplan der Lufthansa würden rund 3200 Flüge bis einschließlich Donnerstag ausfallen. Es wäre der größte Streik in der Geschichte der deutschen Luftfahrt. Am Vormittag fielen bereits auf zahlreichen Flughäfen Flüge aus. Passagiere wurden zum Teil auf andere Fluggesellschaften oder bei innerdeutschen Strecken auf die Bahn umgebucht.

Lesen Sie dazu auch:
Cockpit macht Streikdrohung wahr: Piloten legen Verkehr lahm

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)
Unternehmen (10923)
Organisationen
Lufthansa (151)
Personen
Andreas Bartels (9)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »