Ärzte Zeitung online, 27.02.2010

Nach dem Beben in Chile rollt Tsunami auf die Küste zu

SANTIAGO DE CHILE (dpa). Nach dem Beben der Stärke 8,8 hat sich nach Angaben des Pazifik-Tsunami-Warnzentrumseine bis 1,30 Meter hohe Flutwelle gebildet. Für die Pazifikküste von Chile und Peru wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Chilenische Behörden riefen die Bevölkerung landesweit zur Ruhe auf. Niemand solle ohne Not sein Haus verlassen.

Die Stärke des Bebens wurde von der US-Erdbebenwarte auf 8,8 hochgestuft. Zunächst war von 8,5, später von 8,3 die Rede gewesen. Nach Angaben der Seismologen lag das Epizentrum des Bebens 115 Kilometer vor der Küstenstadt Concepción im Pazifik. Das Beben ereignete sich um 3.34 Uhr Ortszeit in knapp 60 Kilometern Tiefe.

In weiten Teilen Chiles fiel teilweise der Strom aus. Auch die Versorgung mit Wasser und Erdgas sowie die Telefonverbindungen waren gestört. Auch an Straßen, Brücken und Gebäuden habe es Schäden gegeben. Es gebe aber noch keinen genauen Überblick über das Ausmaß der Zerstörungen.

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