Ärzte Zeitung online, 02.03.2010

Raser gibt sich als Ausländer aus

DETMOLD (dpa). Ein frecher Raser hat sich bei der Polizei in Detmold (Nordrhein-Westfalen) als Ausländer ausgegeben, um sich vor Strafpunkten in Flensburg und einer Geldbuße zu drücken.

Wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte, war der Mann mit 120 Sachen durch eine Tempo-50-Zone gerauscht. Er legte Ausweis, Pass und Führerschein aus Slowenien vor. Am Auto waren Überführungskennzeichen. Die Polizei kam dem Mann schnell auf die Schliche: Alle Papiere waren Fälschungen, vermutlich mit dem Ziel, gegen eine kleine Sicherheitsleistung davonzukommen. Es stellte sich heraus, dass der 27-Jährige gar kein Slowene, sondern Dortmunder war. Er wurde festgenommen: zwei Monate Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld, vier Punkte und eine Anzeige wegen Urkundenfälschung.

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