Ärzte Zeitung online, 06.03.2010

Nobeljuroren machen Schauspieler Michael J. Fox zum Ehrendoktor

STOCKHOLM (dpa). Juroren des Nobelpreises aus Schweden haben den an Parkinson erkrankten Hollywoodstar Michael J. Fox (48) zum Ehrendoktor ernannt.

Das Karolinska Institut, das jährlich den Nobelpreis für Medizin vergibt, teilte in Stockholm mit, dass Fox einen medizinischen Ehrendoktortitel "für seinen Einsatz bei der Meinungsbildung und als Gründer der nach ihm benannten Stiftung für die Erforschung der Parkinson-Krankheit" bekommt.

Fox erklärte, die Zuerkennung des Titels aus Skandinavien sei "eine große Ehre". Das Karolinska Institut hob vor allem den Einsatz des gebürtigen Kanadiers "als kraftvoller Vorkämpfer für die Freiheit der Forschung" heraus. Das gelte nicht zuletzt für "therapeutische Strategien für embryonale Stammzellen in amerikanischen Laboratorien".

Fox wurde in den 1980er Jahren durch TV-Serien und die Kinoserie "Zurück in die Zukunft" bekannt. Er leidet seit 1991 an der Parkinson-Krankheit, die das Nervensystem angreift und zu Zittern, Muskelstarre und instabiler Haltung führt. Fox beendete im Jahr 2000 seine Filmarbeit und gründete im selben Jahr die nach ihm benannte Stiftung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »