Ärzte Zeitung online, 09.03.2010

Fünf Deutsche für EU-Erfinderpreis nominiert

BRÜSSEL (dpa). Ein umweltschonender Regler am Wasserhahn, Kohlenstoffmoleküle mit der Struktur eines Fußballs und Bio-Plastik: Mit diesen Entwicklungen sind fünf deutsche Tüftler für den Europäischen Erfinderpreis 2010 nominiert, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte.

In der Kategorie Lebenswerk darf sich der Heidelberger Professor Wolfgang Krätschmer Hoffnungen auf die Auszeichnung des Europäischen Patentamtes machen. Mit seinem Verfahren zur Herstellung von Kohlenstoffmolekülen können unter anderem Treibstoffe entwickelt werden.

Eine von zwei Deutschen entwickelte Düse hilft, Trinkwasser zu sparen, indem sie einen gleichmäßigen Strahl formt. Der "grüne" Kunststoff "Arboform" ersetzt zum Beispiel Plastik in Krippenfiguren oder Armbanduhren - und es ist kein Erdöl darin enthalten.

Die Preise sind undotiert und werden am 28. April in Madrid verliehen. Auf der Liste der möglichen Preisträger stehen auch die Entwickler des Bewegungssensors der Steuerung für die Spielekonsole Wii und eines Internetzugangs aus der Steckdose.

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