Ärzte Zeitung online, 10.03.2010

Kinder mit ausländischen Wurzeln seltener in Betreuung

WIESBADEN (dpa). Eltern mit ausländischen Wurzeln nehmen für ihre Kinder seltener eine Tagesbetreuung in Anspruch als andere Mütter und Väter. Die Betreuungsquote beträgt bei Kindern mit Migrationshintergrund knapp 47 Prozent, bei Kindern ohne Migrationshintergrund rund 61 Prozent.

Dies teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Es bezieht sich auf Daten vom Stichtag 1. März 2009. Einem Kind wird dann ein Migrationshintergrund zugeschrieben, wenn mindestens ein Elternteil ausländischer Herkunft ist. Die Staatsangehörigkeit der Eltern oder des Kindes spielt dabei keine Rolle.

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