Ärzte Zeitung online, 18.03.2010

Verletzter Hund kommt allein in die Notaufnahme

WASHINGTON (dpa). Ein verletzter Hund ist im US-Staat New Mexico ganz allein in der Notaufnahme eines Krankenhauses aufgetaucht. Wie die Zeitung "Daily-Times" meldete, öffnete sich die automatische Tür im San Juan Regional Medical Center in Farmington - und herein kam ein Schäferhund, der an der Nase und einer Pfote blutete.

"Er scheint sehr intelligent zu sein, sehr ruhig, und es sieht so aus, als ob er Hilfe braucht", zitierte die Zeitung einen Beamten der städtischen Tierbehörde, der in das Krankenhaus gerufen worden war. "Es sieht ganz danach aus, dass er (der Hund) an den richtigen Ort gekommen ist."

Der etwa sieben oder acht Jahre alte Vierbeiner, der ohne Herrchen oder Frauchen in der Notaufnahme auftauchte, hatte wohl eine Bisswunde, benötigte am Ende dann aber keine Behandlung. Zweibeinige Mit-Patienten versorgten ihn mit Wasser, dann wurde der Hund in ein Tierheim gebracht. Findet sich nicht bald der Besitzer, soll er zur "Adoption" freigegeben werden.

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