Ärzte Zeitung online, 26.03.2010

US-Achtlingsmutter erhält Geld für Tierschutz-Werbung

LOS ANGELES (dpa). Die kalifornische Achtlingsmutter Nadya Suleman macht in ihrer Geldnot gemeinsame Sache mit der Tierschutzorganisation PETA. Gegen Bezahlung dürfen die Tierschützer im Vorgarten des Familienhauses ein Schild aufstellen, das für die Sterilisierung von Hunden und Katzen wirbt.

Das berichtete die "Los Angeles Times" am Donnerstag unter Berufung auf Sulemans Anwalt Jeff Czech. Er sprach von einer "kleinen Summe". Das PETA-Plakat soll die Aufschrift tragen: "Lass deinen Hund oder deine Katze keine Achtlingsmutter werden. Immer kastrieren oder sterilisieren."

Kürzlich war bekannt geworden, dass die alleinstehende Mutter von insgesamt vierzehn Kindern in finanziellen Schwierigkeiten steckt und möglicherweise aus ihrem Haus ausziehen muss. Ihr Vater sei mit der Abzahlung des Hauses in La Habra, 30 Kilometer südöstlich von Los Angeles, in Verzug, sagte Gläubiger Amer Haddadin der "Los Angeles Times".

Drei Kindermädchen helfen der Achtlingsmutter täglich dabei, ihre nun vierzehn Kinder zu versorgen. Alle ihre Kinder wurden nach künstlicher Befruchtung geboren. Viele werfen der arbeitslosen Sozialhilfeempfängerin vor, ihre künstliche Befruchtung sei unverantwortlich und riskant gewesen. Zudem gab es Kritik, dass sie die Achtlinge ausnutze und in Fernsehshows vorführe.

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