Ärzte Zeitung online, 01.04.2010

Nothilfe für Haiti landet auf Markt im Nachbarland

SANTO DOMINGO (dpa). Lebensmittel für Erdbebenopfer in Haiti sind auf einem Markt der benachbarten Dominikanischen Republik aufgetaucht. Die dortigen Behörden beschlagnahmten die Nahrungsmittel. Wie Medien des Landes auf der Insel Hispaniola am Mittwoch berichteten, wurden die Hilfslieferungen internationaler Organisationen in dem Grenzort Dajabón zum Kauf angeboten.

Die Behörden hätten die Waren wie Brot, Milch und Trinkwasser an religiöse und andere Einrichtungen in Haiti weitergegeben. Aus Angst vor dem Raub der Hilfsgüter auf dem Weg von der Dominikanischen Republik nach Haiti transportieren viele internationale Organisationen die Lebensmittel selbst direkt zu den Opfern. Bei dem Erdbeben am 12. Januar in Port-au-Prince waren 222 000 Menschen getötet worden. Hunderttausende leben dort weiterhin in Obdachlosenlagern.

Lesen Sie dazu auch:
Haiti soll über 9,8 Milliarden Dollar erhalten

Topics
Schlagworte
Panorama (30502)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »